Landsstiftung Baden-Württemberg
Wertevertrag
Jugend in Wertall

Bei Aktivitäten mit den Teilnehmern über einen längeren Zeitraum empfiehlt es sich miteinander eine Vereinbarung über den Umgang abzuschließen. Diese Vereinbarung verstärkt die Verantwortung füreinander und kann regelmäßiger Bestandteil der Reflexion werden:

1. Wir arbeiten als eine Gruppe zusammen: Einzel- und Gruppenziele sind dabei wichtig.
Zur Erklärung:
Zusammenarbeit als Gruppe, um bestimmte Problemlösungsaufgaben zu lösen.
Gegenseitiges Helfen, Bestärken, Unterstützen, vielleicht auch anfeuern
Einzelziele können sein:
   Das möchte ich schaffen.
   Das möchte ich beim nächsten Mal besser machen.
   Da möchte ich mich anders verhalten.

2. Wir halten die Sicherheits- und Gruppenregeln ein.
Zur Erklärung:
Vom Leitungsteam werden Sicherheitsrichtlinien vorgegeben, an die wir uns halten müssen, damit nichts passiert. Über diese Richtlinien kann nicht diskutiert werden. Sie dürfen auf keinen Fall missachtet werden.
Wir geben uns als Gruppe selbst bestimmte Verhaltensregeln, nach denen wir uns richten wollen:
Umgang miteinander; oder wie wir Probleme lösen wollen.

3. Wir geben uns gegenseitig Rückmeldung - sowohl positiv wie negativ. - Wir nehmen diese Rückmeldung ernst.
Zur Erklärung:
Es können jederzeit Fragen gestellt werden, wenn etwas unklar ist.
Es gibt vor und nach jeder Aktivität eine Besprechung. Bei der Nachbesprechung wird über die Aktivität selbst und über unser Verhalten geredet.
   Rückmeldungen sind dazu da, dass wir uns weiterentwickeln können.
   Rückmeldungen ans Team und untereinander.
   Es darf auch gelobt werden.
   Die Rückmeldung sollte nicht beleidigend, nicht verletzend sein.
   Optimal ist es, von sich zu reden: 'Mir hat gefallen ...', 'Mich hat geärgert ...', 'Mir ist es schwer gefallen ...', ‘Ich möchte ...', usw.


Nach der Klärung unterschreiben alle den Wertevertrag.

[Qualirucksack] [Konzeption] [Materialien] [Wertevertrag] [Aktionen]